Ausnahmezustand bis in alle Ewigkeit


Ein Nichts steigt aus dem Nichts empor

Der Aufstieg von dem wohl sehr intelligenten Emanuel Macron, welcher ausser seinem zweijährigen Auftritt als Wirtschaftsminister von August 2014 bis August 2016 unter Hollande nichts auf dem politischen Parkett vorweisen konnte ist wirklich unglaublich, um nicht sagen zu müssen unglaubwürdig.

Sozialist im Schafspelz

Macron, Sohn eines Ärztepaares studierte Philosophie, schrieb eine Magisterarbeit über Machiavelli und absolvierte eine Elite-Verwaltungshochschule. Ab 2005 arbeitete er als Finanzinspektor im öffentlichen Dienst und trat ein Jahr später der Sozialistischen Partei bei. Da er jedoch im Jahr 2008 einen Job als Investmentbanker bei der Bank Rothschild annahm, war sein politisches Engagement wohl nicht mehr das passende Kleid. 2009 trat Macron aus der Partei aus.

Ein weiteres Jahr später wurde der heutige Präsident Frankreichs Partner bei Rothschild und begleitete 2012 den Kauf der Säuglingsnahrungssparte des US-Pharmakonzerns Pfizer durch den Nahrungsmittelkonzern Nestlé für 11,9 Milliarden US-Dollar.

Aufstieg aus dem Nichts dank unbeschränktem Kapital

Erst vor einem Jahr, im April 2016 gründete Macron eine eigene politische Bewegung namens „En Marche“

Den Franzosen wird möglicherweise langsam klar, wen sie am 7. Mai zum Präsidenten gewählt haben. Emmanuel Macron, dessen harten Händedruck jüngst US-Staatschef Donald Trump zu spüren bekam, will den seit Dezember 2015 geltenden »Ausnahmezustand«, den »État d’urgence«, offenbar auf ewig festschreiben.
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